2013 | Pentagramma Italiano

2013

berio

  • PI_flyerA6_final-1
    19.00 Uhr “Luciano Berio: Musik und Text.”
    Musikwissenschaftliche Einführung: Dr. Angela Carone.
    19.30 Uhr “Tre modi per sopportare la vita.”
    Performance, basiert auf dem für Luciano Berio
    geschriebenen Text von Roberto Leydi.

    Regie: Sara Ercoli.
    Schauspiel: Sara Ercoli und Carlo Loiudice.
    Fotografisches Konzept und Bilder: Luigi Di Crasto,
    Sprecher: Alberto Fortuzzi, Text: Roberto Leydi.
    20.00 Uhr Pause. Kulinarisches vom Café Berio
    20.30 Uhr “Recital for Luciano.” Konzert.
    Stimme: Cristina Zavalloni.
    Klavier: Andrea Rebaudengo.

    Sara Ercoli, Carlo Loiudice. ph by Luigi Di Crasto

  • REBAUDENGO_ZAVALLONI_ by Rita Cigolini_John Cage
    “The wonderful widow of eighteen springs”

    Charles Ives
    Aus “Songs”:
    – Remembrance
    – Serenity
    – The Housatonic at Stockbridge
    – Songs My Mother Taught Me

    Luciano Berio
    “Quattro canzoni popolari”:
    – Dolce cominciamento
    – La donna ideale
    – Avendo gran disio
    – Ballo

    “Six Encores” (für Klavier):
    – Brin
    – Leaf
    – Wasserklavier
    – Erdenklavier
    – Luftklavier
    – Feuerklavier

    Cathy Berberian
    “Stripsody” (für Solostimme)

    Igor Strawinsky
    “Pribautki”:
    – Kornilo
    – Nataška
    – Polkovnik
    – Starec i zajac

    “The owl and the pussycat”

    “Tilim – Bom”

  • Luciano Berio (24. Oktober 1925- 27. Mai 2003) war einer der wichtigsten und vielseitigstenKomponisten des zwanzigsten Jahrhunderts. Er beschäftigte sich mit instrumentaler und elektronischer Musik, mit Oper und Theater, aber auch mit Volksliedern.

    Oft vereinigte er in seinen Werken avantgardistische Elemente mit anderen, eher traditionellen Lösungen. Innovation und Tradition koexistieren vor allem in seiner Vokalmusik und betreffen insbesondere das Verhältnis von Text und Musik.

    In einigen Stücken hat Berio die instrumentale Begleitung dazu verwendet, den semantischen Gehalt bzw. das durch die Worte hervorgerufene Gefühl der aus dem populären Repertoire ausgewählten Texte zu betonen.

    In anderen nutzte er poetische Texte als Erzeuger vokaler Klänge: Sprachlaute imitieren die Instrumente oder werden umgekehrt von ihnen nachgeahmt. Eine ausgesprochen theatralische Dimension bekommen Berio’s Gesangwerke zuweilen dadurch, dass die vom Text hervorgebrachten Klänge Assoziationen mit alltäglichen Sprachgesten (wie dem Lachen, Seufzen oder Schreien) herstellen. Dafür werden die Texte zerlegt und ihre Bestandteile (Wörter, Silben, Phoneme) nach musikalischen Kriterien reorganisiert.

    Auf diese Weise überträgt Berio seine im elektronischen Studio gesammelten Erfahrungen mit der Manipulation von Sprachmaterial auf die Vokalmusik. Das so entstandene neue Verhältnis von Text und Musik ist überaus revolutionär, so dass es sogar möglich wäre zu behaupten, dass der Text bei ihm selbst zu Musik wird.
    Angela Carone

    Luciano-Berio-mit-Rauch
    Luciano Berio mit Rauch,
    circa 1990.

    Luciano-Berio.-Probe-mit-den-Swingle-Singers

    Luciano Berio.
    Probe mit den Swingle Singers
    für die erste Aufführung
    der ‘Sinfonia’,
    New York, 1968.

    “Aus dem privaten Archiv
    der Erben Berios (Courtesy)”
    Mit besonderer Dank an
    das Centro Studie Luciano Berio

    Copyright

  • Kartentelefon: 030/44043644, oder e-mail: tickets@sophien.de
    Tickets: €14,-/ erm. €9,-

    Verkehrsanbindung:
    U8 Rosenthaler Platz (5 min), S-Nordbahnhof (8 min), Tram 8, 12 Brunnen-/Invalidenstraße (1 min) kaum Parkmöglichkeiten (Parkraumbewirtschaftung)


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